Three M-Men

Dienstälteste Rap-Band Deutschlands

About

»Die härteste und dienstälteste HipHop-Crew Ostdeutschlands.
Rotzfrecher Rap, vergrinste Unverschämtheiten und erbarmungsloser Groove aus Dresden«

(SZ)

Three M-Men sind:

MCM
SnowMan
DynaMike

Band-History

1987
THREE M-MEN sind die erste Dresdner Rapband: Marian (Energy G), Michael (Mr. Michael MC) und Mike (Selfmade Mike) – alle 17jährig. Eigene englische Lyrix werden zur Human Beat Box oder zu Instrumentals gerappt. Erste Titel: „I Rap 4 All“, „From L.A. 2 N.Y.“, „Hip Hop Masters“ und „The T.H.R. and the E.E.“

1988
Das Rappertrio, verstärkt durch Schlagzeug und Keybard, kooperiert mit „Famous Crack“ (Rap, Görlitz) und „Detonators“ (Metal, Dresden). Erster Auftritt: Im Wettbewerb mit fast allen anderen Rap-Formationen der DDR. Publikumsliebling beim „1. RapContest“ in der Radebeuler „Tonhalle“ vor über 1000 zahlenden Gästen (fünf Zugaben). Einzige dazu in der Musikzeitschrift „Melodie & Rhythmus“ erwähnte und abgebildete Band. Neue Lieder: „Push It“ und „My Message“.

1989
THREE M-MEN präsentieren beim „2. RapContest“ Black J, die erste Rapperin Deutschlands und treten mit akkustischer und E-Gitarre sowie zwei DJs auf. Gigs im „KH Karl Marx (Görlitz); mit „Ronnys Breaksystem“ in Leipzig; im „Schloss Nickern“; in der „Sekte“ sowie beim „RapContest“ in Radebeul – Konzertkritik in der Tageszeitung „Union“). Neue Lieder: „Confession“, „No Sleep Till Dresden“, „Hoply“, „Wake Up B4 U Get 2 Sleep!“ und „Talkin‘ Bout Da Scene“ (einziger THREE M-MEN-Titel bei „Jugendradio DT 64“, Sendung „Vibrationen“).

1989-1991
Existenzgründung, Wehrdienst, Wendewirren etc …
THREE M-MEN pausieren.

1992
DynaMike, MCM, Marc D. Lens (Stephan Marche) sind „The 2nd THREE M-MEN & Sippe“. Die „Sippe“: Hammond Eggs (Metal), The Kaba Section (Percussion), Studio 17 (DJ). Auftritt im “Brennhaus“. Neue Lieder: „Red ’n‘ Black“, ‚We Will Rock You“, „F**k School!“.

1993
Diverse musikantische Verstärkungen werden ausprobiert. Auftritte: „Star Club“, „P.E.P.“, „Brennhaus“, „Heizhaus“, „Conni“, „Spleeen“ und „Zentrale“. Neue Lieder: „Here Is Something“ und „Feelin‘ Alright“ sowie erste deutsche Texte („Nazijäger“).

1994
1. Demo-Tape: „Intellect Versus These Verses“. Mit Marc D-Lens‘ Austritt und Marians (SnowMan) Rückkehr ist die Urbesetzung wieder komplett. Neue Lieder: „Intellect Vs. These Yerses“, „Bust’em!“ und „Choose X-Act!“ – Tape-Rezension im Stadtmagazin „Dresdner“.

1995
Auftritt: beim VÖ-Konzert zur „bleached“-CD-Compilation im „Panzerhof“ vor ca. 1.000 Gästen, Gastauftritt von DynaMike beim BodyCount-Konzert (Ice T) im „MusicCircus“-Zelt (5.12.) Neuer Song: „Pennyroyal Tea“ auf der „bleached“-Compilation-CD. THREE M-MEN werden im Stadtmagazin „ÜberfalI“ vorgestellt.

1996
Das Dresdner Magazin „Boomy“ veröffentlicht den THREE M-MEN-Comic „Bronx Trance (Ice-B)“. DynaMike schreibt über die regionale Rapszene für die Dresdner Magazine „Überfall“ und „Boomy“. Neues Lied: Beim MDR-Sputnik-Bandwettbewerb „Scype“ landet „Tha Nite Mantra“, ein 8-Spur-Proberaummitschnitt des DynaMike-Projektes Skyplumz, unter den Top 10.

1997
Gastauftritt von DynaMike und SnowMan beim Prince-Paul-Konzert im „DownTown“. Neues Lied: DynaMike-Feature auf dem Mixtape „First Look“ von Masta D (Freiberg). DynaMike schreibt als Co-Autor für das Off-Szene-Buch „Diesseits der Semperoper“ (Fröhlich-Verlag) über Rap in Dresden.

1998
Tape-KIeinstauflagen der THREE M-MEN-Nebenprojekte „A.M.O.“ und „BlämBläm“: „Nu, glar!“, „Bepiß mich!“, „Freibier, Sabrina!“, „Time 2 Say Goodbye“. Gastauftritte: „AZ Conni“, „Zerma“, „Schloss Nickern“; „Palette“, Halle/ S., „Zur Krone“, Großenhain. Neue Lieder: „Git Up, Suckaz!“ (Lied zum Ice-B-Comic; feat. DJ Studio 17). DJ Gambler remixt „Git Up, Suckaz!“, (DynaMikes „Jungfernknacker“) und das THREE M-MEN-Hörspiel zum „Ice B“-Comic werden bei „ColoRadio“ gesendet.

1999
Die Fantastischen Vier nennen THREE M-MEN in ihrer Autobiographie „Die letzte Besatzermusik“ (S. 73) – zitierend aus der britischen Musikzeitschrift „Soul Underground“ von 1989. DynaMike schreibt als Co-Autor im Buch ‚Wir wollen immer artig sein“ (Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf), dem Kompendium zur DDR-Subkulturszene der 8Oer Jahre, über Rap in der DDR. Gratis-Tape „Fett auf Stuhl“ (Nov.) – erstes Snippet Tape aus den 5ünf Neuen Ländern überhaupt Rezensionen im HipHop-Magazin „Juice“ sowie im „SAX“. Gastauftritt von SnowMan beim „Kopfnikka-Birthday-Jam“ in Großräschen (Feb.) Neue Lieder: „Heute wollen wir marschier’n ’99 (Friedensmission, rot-grüne Version)“, „Git Up, Suckaz!“ und „I Love Ladiez!“; DynaMike liefert „Pimpern!“, „Die Line is‘ weiß“ und „Wir roll’n“ für die Debüt-CD der Mörder-Rap-Mafia „Hitze für Dein‘ Arsch“ sowie „103 kg“ fürs Mixtape von DJ Tuff (Choose One, Dresden). Radio: DynaMike moderiert einmalig beim Sat-Radio „Evosonic“ und spielt „Jungfernknacker“.

2000
Samplerbeitrag: „I Love Ladiez“ auf der SAX-CD-Compilation „Neue Dresdner Welle“. Neue Lieder: Exklusivbeiträge von DynaMike für Mixtapes von DJ Zula (Dresden) und Masta D (Freiberg:) sowie „Tu es!“ und SnowMans „Aufgew8 und Ob8!“ fürs „Wenn MCs mixen“-Tape von Faktor Null (Oschatz). Radio-Einsatz von „I Love Ladiez“ in „Sax-O-Ton“ (Jan.) und in der „ColoRadio HipHop-Show“ (Feb.) DynaMike moderiert ab 24. Mai beim SAEK-Kabelsender „neon 425“ monatlich Dresdens einzige Rap-Radio-Show und schreibt als Co-Autor des Buches „Bei uns geht einiges – Die deutsche HipHop-Szene“ (Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf). Auftritte beim VÖ-Konzert der CD „Neue Dresdner Welle“ in der „Scheune“ (19.1.) und bei „Park’n“ zum Elbhangfest (24.6.)

2001
Nach 15 Jahren Bandgeschichte wird das erste THREE M-MEN-Album „HipHop? Hoply!“ veröffentlicht – DynaMike (Mike Wagner) ist weiterhin bei der Mörder-Rap Mafia und kündigt – neben verschiedenen anderen Projekten (u. a. mit den Freitaler Rap-Acts Raimtology und Überdosis) – sein Solo-Album „Grober Schotter“ an. SnowMan (Marian Meinhardt) ist weiterhin Sänger und Bassist bei der to-late-Nachfolgeband Chen Unst. MCM (Michael Kral) bastelt triphop-soundz, betreut die THREE M-MEN-Website und das Bandarchiv. Demnächst: der THREE M-MEN-ice-b-comic erscheint mit seinem hörspiel „ice-b rundfunk massaker“ auf einer Multimedia- Mini-CDR.

2002
THREE M-MEN kooperieren mit der Rockformation LONE WOLF und produzierten den „Pott-Song“ für das Album „Cafe Pott”. Ein Cover von RUN DMCs „Walk This Way“ wird im Studio aufgenommen. Gemeinsame Gigs in „Groovestation“ und „Alte Feuerwache“. D.H. a.k.a. Danny Hell wird bei THREE M-MEN aufgenommen. Auftritte im „nubeatzzclub“, „Heavy Duty“ und „Saloppe“. Samplerbeitrag auf der 1. regionalen Rap-Compilation „Langweilig-Sampler“. Neuer „alter“ Tonträger erscheint :“THREE M-MEN – Oldschool Trax 1987-1992″ (CD 12 Tracks).

August 2002
„Three M-Men“ fusionieren mit den Dresdnern „Chicken And Chicks“ (ehem. MORBID) im Sinne von „Rap Meets Metal“ zur Crossover-Band „MADRUST“. Die 8-köpfige Crew hat folgende Besetzung: MCM (voc), Thomas (Bass), DIReKt (voc), Reem (drums), Andi (git), Sir Peanut (samples), Thomsen (sax), GremC (turntables). DynaMike bleibt als Texter und Gast-MC stilles Bandmitglied bei MADRUST. Die Three-M-Men-History wird also auf der Bandhomepage von MADRUST weitergeführt.

November 2007
Beng, boing, bang! Retro trifft die originale Old School: Gemeinsam mit DJ-Legende Studio17 feiern Dresdens Senior-MCs 20 Jahre undergroundiges Wirken in der Musikgeschichte. Rap mit drittem Gebiss sowie klarem Standpunkt zur eigenen und zur demographischen Entwicklung: Das Lied der nimmersatten Alten.

More soon …

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